erzengelontour

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00:00:03: Erzengel und Tour, ein Podcast mit Katja Liebmann-Wagner.

00:00:08: Erz Engl und Tour ist heute auf Tour in Anerberg Buchholz und ich bin an einer Stelle da es meine Liebe zum Theater einerseits entbrannt und andererseits ja komme ich auch gerne immer wieder hierher.

00:00:21: Es geht natürlich um das Eduard von Wintersteintheater Der Intendant Moritz Gock der sitzt mir jetzt gegenüber.

00:00:28: Es ist heute warm, oder?

00:00:30: Es ist unglaublich warm.

00:00:31: Aber das ist meine große Freude, weil wir haben ja gerade die Greifenstein-Festspiele und ich wache jeden Morgen auf Schweißgepade.

00:00:37: Schau auf mein Handy wie das Wetter werden wird!

00:00:38: Und dann bin ich ganz erleichtert wenn es schön ist so wie heute.

00:00:41: Ist das jetzt schon wieder zu heiß für die Greifesteine?

00:00:43: Weil das wirklich auch anstrengend ist für die Darsteller...

00:00:47: Es ist an der Grenze und jeder, der den Klimawandel leugnet bekommt es bewiesen, dass es ihn gibt.

00:00:52: Weil jetzt ist das erste Mal, dass wir ein Hitzekonzept erarbeiten müssen... ...es wird zweifelsfrei heißer!

00:01:00: Das heißt, so wie es jetzt ist, ist gerade noch einer Grenze.

00:01:02: Aber man kann sich ja vorstellen diese Felsen gegend heizt sich enorm auf.

00:01:07: also wer jemals dort in der Sonne gesessen ist weiß dass das heiß werden kann.

00:01:11: fürs Publikum nicht zu schlimm da kann man sich schützen.

00:01:13: aber die Darsteller muss man sich vorstellen haben Kostüme an haben.

00:01:16: Perücken können nicht unterbrechen oder schwer unterbreche.

00:01:20: Also das ist schon eine enorme Herausforderung und es ist unglaublich, was unsere Leute leisten auch bei diesen hohen Temperaturen.

00:01:27: Herr Gok, wie sieht dieses Hitze-Konzept für die Darsteller aus?

00:01:30: Heißt dass es gibt Trinkpausen wie bei der FußballWM?

00:01:33: Haben Sie richtig geraten!

00:01:34: Genau wir sind gerade an der Erstellung dieses Dings noch final mit dem Betriebsrat.

00:01:38: Es muss gemeinsam gemacht werden.

00:01:39: Es gibt sozusagen Sollbruchstellen wo wir das Stück dann tatsächlich für Trinkbausen unterbrechen können.

00:01:45: Ich sage dir aber... Eindeutig, wenns Darsteller innen schwindelich wird.

00:01:50: Die können jederzeit unterbrechen und sich ausruhen im Schatten.

00:01:53: kurz also die Gesundheit muss immer vorrang haben.

00:01:56: das ist bei uns ganz wichtig.

00:01:57: wir haben ja auch fürs Publikum immer zwei Sanitäter da.

00:02:00: Dann gibt es Dursagen für's Publikums dass sie genug trinken sollen.

00:02:03: Also ich finde es ein bisschen amerikanisch.

00:02:04: Ich sage immer scherzhaft in Amerika sagt man muss die Katze nicht in eine Mikrowelle setzen aber er ist ja klar dem Publikom dass ihr was trinken müssen.

00:02:10: Aber trotzdem erinnern Sie daran.

00:02:13: Dann gibt's mit, wie nennt man das Rasensprängern so?

00:02:16: ein feiner Sprühnebel wo die Leute denen sehr heiß ist durchgehen können im Publikumsbereich.

00:02:21: Noch ist es nicht soweit.

00:02:22: Das ist erst als Konzept für wirkliche Hitze Warnungen sowie.

00:02:25: wir hatten das vor drei oder vier Wochen.

00:02:27: also so wird er in Zukunft sein?

00:02:29: momentan Gott sei Dank.

00:02:31: ich glaube so heißt jetzt dann nicht mehr.

00:02:33: morgens spielen wir nicht.

00:02:34: morgen ist es sehr heiß.

00:02:36: Jetzt freuen Sie sich aber trotzdem dass das Wetter mitspielt denn ich glaub nichts ist schlimmer als Unwetter auf den Greifen steinen.

00:02:43: Es ist der Albtraum.

00:02:45: Also Gewitter sind für mich wirklich ein Horror.

00:02:47: Toi, toi, toi!

00:02:48: Bisher ging immer alles gut.

00:02:49: Wir dürfen auch mal klopfen.

00:02:50: Genau wir klopften auf Holz.

00:02:52: Ich hoffe dass es so bleibt, dass wir kein besonderes Unwetter abbekommen.

00:02:56: Wenn das Wetter stabil bleibt, wäre es die größte Freude und es ist wahnsinnig wichtig für die ärztgebirgische Tarte und Orchester GmbH den auf dem Greifen stellen müssen wie vierzig Prozent unserer Eigeneinnahmen mindestens machen.

00:03:06: Das ist schon eine enorme Herausforderung.

00:03:08: Darüber können wir gleich reden.

00:03:09: Sie haben sich für echte Kassenschlager, sage ich jetzt mal, entschieden auch wieder in dieser Saison.

00:03:15: Worüber freuen sie sich ganz besonders?

00:03:17: Dass das geklappt hat?

00:03:19: Naja!

00:03:19: Ich freue mich über jede Produktion die dann gut nachgefragt ist weil wir sind ja erstens für unser Publikum da.

00:03:24: Das heißt wir wollen die Wünsche erfüllen und die Interessen erraten.

00:03:28: was könnte die Leute interessieren?

00:03:29: wo gehen sie hin?

00:03:30: Und zweitens natürlich suchen wir ganz bewusst in diesen Zeiten jetzt wirkliche Blockbuster-Titel aus, von denen wir erwarten, dass die Leute kommen.

00:03:37: Weil wir müssen einfach die Einnahmen machen und sehr glücklich... Ich bin eigentlich über beide Premieren sehr glücklich, Bibelangstrumpf ist entzückend geworden.

00:03:45: Das sind alle sehr begeistert und zu meiner ganz, ganz großen Freuge hatte auch das Buschgespenst-Premiere ein ärztgebürgisches Karel Maymusical wie ich inzwischen weiß, das erste Karel Mymusical überhaupt!

00:03:56: Es gab bisher noch gar kein Karel mymusical Und das ist wirklich großartig gelungen.

00:04:01: Das hat also Birgi Zimler, die Intendante aus Wunsiedel sehr Felsenbühnen erfahren und das Libretto geschrieben und Ben Todt einer der meist geschätzten Komponisten der Deutschen Musical Academy hat die Musik geschrieben und es ist wirklich fantastisch geworden.

00:04:16: Es ist auch das Steigerlied drinnen!

00:04:18: Wie sieht

00:04:19: das gehört?

00:04:20: Genau so eine kleine Omage an das Erzgebirg in einem Steigerlied.

00:04:24: Also es ist ein sehr Ja, eine richtig ärztgebirgische Sache geworden und ich denke das ist wunderschön.

00:04:30: Und die Primärrecht kam sehr gut an.

00:04:31: Wir haben fantastisch überregionale Kritiken also bin sehr glücklich!

00:04:36: Das heißt auch dass Publikum kommt oder wie muss ich mir das vorstellen?

00:04:40: Was macht der Ticket-Verkauf?

00:04:42: Ausgezeichnet.

00:04:43: Also wir haben in diesem Jahr jetzt schon über neunzehntausend Zuschauer.

00:04:46: Das ist für diesen Zeitraum wirklich super.

00:04:48: Ich hoffe es geht so weiter.

00:04:49: letztes Jahr hatten wir im ganzen Zeitraum bis Ende August über fünfunddreißig Tausend, also von dreißigtausend und ich hoffe dass wir das in diesem Jahr wieder erreichen können.

00:04:58: auch hier klopfe ich auf Holz.

00:04:59: Toi toi toi.

00:05:00: Das mache

00:05:01: ich mit!

00:05:03: Es ist für mich einfach schön zu sehen, es ist ja jetzt natürlich eine Leistung unseres Teams, das ist klar.

00:05:07: aber andererseits in die Greifensteine glaube ich im Bewusstsein der Bevölkerung über die Jahrzehnte so tief verwurzelt.

00:05:13: Seit twoundfünfzig wird er sehr bespielt vom Eddard von Winterstein Theater.

00:05:17: Sie schön zu sehn.

00:05:18: Ich glaube die Greifesteine sind ein wichtiger Faktor im Erzgebirge.

00:05:22: Unter anderem dafür wird das Erzgeber auch überregend als er bekannt sein.

00:05:25: Es ist erstaunlich, wo die Leute überall herkommen und es ist wirklich schön!

00:05:28: Lassen Sie uns über die Pipi reden.

00:05:30: ich habe sie gesehen und wie gesagt dickes Herz für diese Inszenierung und auch ein doppelt dickes Herz für die Hauptdarsteller.

00:05:38: so will ich das jetzt einfach mal sagen.

00:05:40: denn die leben diese Rollen die stecken drin in diesen rollen die sind pipi die sind tommy und die sind anika.

00:05:46: Ich finde genau das Gleiche.

00:05:47: Also mit Martha Tham haben wir gewiss eine ideale Pipi gefunden, die reitet ja auch und die schlägt Räder und was die alles kann also...

00:05:54: Und die kommt nie aus der Puste!

00:05:56: Genau.

00:05:57: Was die akrobatisch macht ist Wahnsinnwerten, die auch schon im Haus in verschiedenen Produktionen, ich finde diese Frau einfach fantastisch.

00:06:03: Das ist Martha Thamm, die ja auch mit der Region sehr verbunden ist.

00:06:05: Ihr Vater hat ja seit Jahrzehnten hiermit gemacht und sie ist glaube ich seit Kindheit hier.

00:06:10: ne?

00:06:11: Das hat sie mir erzählt, genau

00:06:12: Das ist wirklich schön.

00:06:13: Und auch alle anderen aus dem Ensemble machen das großartig und mir war halt wichtig, dass es erreicht worden eine Bibelangsturm wie man sich das vorstellt.

00:06:20: Ich finde es falsch auf den Greifensteinen unter Anführungszeichen große Kunst oder Deutungen zu wollen.

00:06:26: Man muss die Stoffe so erzählen, wie man sie sich vorstelle im besten Fall damit das das Publikum glücklich macht.

00:06:32: Wie

00:06:33: kommt es zur Sonnabissetzung?

00:06:34: Also Martha Thamme ich glaube es gab nicht mal einen Vorspielen sondern Sie haben gesagt

00:06:38: Weil ich sie kannte Ich kannte sie von Satanella.

00:06:41: Da war sie drinnen und auch in der gelben Lilie, in den beiden Operetten.

00:06:46: Und ich finde die Energie, die diese Frau ausstrahlt großartig, die Pipi braucht einfach Energie und also eine Energie, der einen umwirft und wie man heute so schön auf Neudeutsch sagt, ja ein Flascht!

00:06:57: Das hat sie.

00:06:58: Schaut man dann wer passt dazu?

00:07:00: oder muss man – ich sage es jetzt mal so mit den Darstellern arbeiten die da sind?

00:07:04: Das ist eine Mischung, genau.

00:07:05: Aber ich sage es einmal nicht, ich muss mit den Darstellern nicht darf, mit denen arbeiten die da sind.

00:07:09: Die haben wir uns ja auch ausgesucht... Das war exkremoziert

00:07:12: gefragt oder provokant gefragt?

00:07:13: Ich mir gedacht!

00:07:14: Nein also wie gesagt, wir haben unser Ensemble so zusammengestellt, dass das künstlerisch gut ist.

00:07:19: und jetzt ist dann noch eine Freude wenn sie dann das erfüllen was man in sich setzt und was man sich erhofft.

00:07:25: und das ist glaube ich der Fall, das ist wirklich schön.

00:07:28: Was kann diese Pipi, also wie viele Leute kommen zu so einer Vorstellung?

00:07:32: Ja, die ist eigentlich ausverkauft oder nahezuaus verkauft.

00:07:35: Also wir kriegen tagsüber tausend zweihundert Leute rein und abends durch Sicherheitsvorschriften neunhundertneunundneunzig.

00:07:42: Sie wissen Deutschland ist ein Land der Vorschrifte.

00:07:44: Das hat neun

00:07:44: hundertneuneunzig und nicht tausende?

00:07:47: Genau ganz wichtig!

00:07:48: Ja na gut, aber auch hier die Sicherheit der Menschen geht vor.

00:07:51: Das ist halt auf den Naturbühnen schwierig mit diesen ganzen Notbeleuchtungen und so weiter.

00:07:54: da heißt es bis tausend Leute geht das.

00:07:56: Okay, aber man darf sich dann nicht wundern bitte im Publikum wenn's ausverkauft ist Und das sind doch ein paar Reihen frei weil natürlich diese zweihunderts Sitzplätze die wir nicht besetzen Sind ja da nicht.

00:08:06: also wir bauen die Stühle ja nicht ab Die Bänke sind ja da.

00:08:08: Also selbst wenn Bänken nicht besetzt sind und das heisst sie gehen in eine Ausverkaufte Vorstellung um abends nicht wohnen Diese bänke werden frei bleiben.

00:08:15: Das muss dann ganz einfach so sein.

00:08:16: Es muss leider so sein, genau ich würde natürlich gerne sie verkaufen.

00:08:19: bei manchen Produktionen ist die Nachfrage so groß als wenn wir die Leute vertrösten müssen.

00:08:23: aber ich kann ankündigen das es neu das noch nicht bekannt Elfenfeuer II kommt nächstes Jahr auch wieder.

00:08:28: Also das heißt wer da dieses Jahr keinen Glück hat der darf sich auf das kommende Jahr vor.

00:08:34: Genau und die Olsenbande auch vor allem weil die Olsunbande habe ich gesehen sind schon ein paar ausverkaufte Vorstellungen wieder.

00:08:39: Da ist daran extrem groß.

00:08:41: wir haben eine Zusatzvorstellung am zwanzigsten August jetzt reingeworfen Boah, schon wieder hundertsechzig Grad im Weg sind.

00:08:46: Es geht schnell!

00:08:48: Da beeilen wir am zwanzigsten August aber sonst auch nicht verzagen.

00:08:50: Im nächsten Jahr kommt es wieder.

00:08:51: Da war mir ja ganz überrascht, dass der ZDF sogar über uns im Mittagsschanal berichtet hat.

00:08:56: Mittagsmagazin heißt das glaube ich.

00:08:58: Lassen Sie uns kurz übers Buschgespenst reden.

00:09:01: Sie haben mir gerade gesagt, das ist eigentlich ein Musical?

00:09:04: Und das gab es vorher noch nicht.

00:09:06: Sind Sie auf jemandem zugegangen und haben gesagt, wir würden gern?

00:09:09: oder wie ist es dazu gekommen?

00:09:10: Ganz lustig.

00:09:12: Herr Wilde vom Erzgeberx Radio hat mir einmal gesagt er liebt den Film Das Buschgespendet von der TV und wäre glücklich wenn das mal auf den Greifenständen gemacht würde.

00:09:22: und ich habe gesagt ja interessant und dann beim nächsten Termin denn ich mit ihm hatte ein halbes Jahr später gesagt haben sie den film schon gesehen?

00:09:27: sag ich nein noch immer nicht.

00:09:29: danke dass ihr mich erinnern.

00:09:30: dann hat er mir die DVD mit gegeben.

00:09:32: Beim nächsten Termin ein halbes Jahr später gesagt und was sagen Sie zum Film?

00:09:35: Jetzt muss ich mal den endlich anschauen.

00:09:36: Und dann habe ich mich angeschaut, und dann war ich auch begeistert dieser Filme sehr großartig von der TV.

00:09:41: und dann hab' ich mir mit Karel May beschäftigt.

00:09:43: Naturgemäß anders heißt der Film ein bisschen.

00:09:45: und dann haben wir beschlossen, wir machen tatsächlich jetzt das Buch gespenst.

00:09:49: Allerdings auf der Grundlage von Karl May in einer Bearbeitung.

00:09:52: Frau Simla hat es ein bissel bearbeitet aber... Es war zur Premiere da der Geschäftsführerin der Direktor des Maxim Korketer, dass im Berliner ein großer Karl-Mai-Fan ist und er hat mir bestätigt, dass wir im Vergleich zu anderen Karl-Mayfest spielen sehr nahe an der Vorlage eigentlich trotzdem geblieben sind.

00:10:07: Das hat mich sehr gefreut!

00:10:11: Ja, schon natürlich.

00:10:12: Also ich finde immer wie soll ich sagen bei Bearbeitungen das kann man schon machen und soll es auch in die heutige Zeit holen aber Karel May ist genauso ein Genie wie... die ganz großen Autoren, auch der Theaterstücke oder Operetten oder Opern.

00:10:27: Da soll schon was davon übrig bleiben also sich einzubilden man ist ein genialer als die Genialen ist dann vielleicht schwierig aber Bearbeitungen die sinnvoll sind sie natürlich durchaus wichtiger.

00:10:36: um es in die heutige Zeit zu bringen Wie

00:10:38: ist das Team entstanden?

00:10:39: Um diese Inszenierung drum herum?

00:10:41: also erst mal musste ja das Libretto her Dann brauchte es Musik und dann auch noch einen Regisseur der bereit ist sich auf.

00:10:48: Es ist ja immer eine Abenteuer.

00:10:50: Sich auf dieses Abenteuern.

00:10:53: Ich bin Mitglied der Deutschen Musical-Akademie und die ehemalige Präsidentin Bergi Zimler, kenne ich sehr gut.

00:10:58: Es war für mich gefragt ob sie das Libretto machen möchte weil die eben gerade Felsenbühnen erfahren ist.

00:11:02: es ist schon wichtig dieses Medium zu kennen.

00:11:04: Und dann hat mir der Vorsitzender der Musical-Academy Marco Jung den Pentot empfohlen den Komponisten.

00:11:11: Und ja, also wir werden uns um den deutschen Musical Theaterpreis damit bewerben mit bestem Musical und hoffen wir mal dass was dabei heraus schaut.

00:11:19: Übrigens wenn ich bei dem Thema bin ich darf es nicht vergessen!

00:11:22: Wir haben was wirklich sensationelles noch mal zu verkünden, dass unser Ensemblemitglied Richard Glöckner für seine Darstellung des Alger nun in Bumbury für den Theaterpreis der Faust nominiert wurde.

00:11:33: In der Kategorie

00:11:34: Ich habe es gelesen.

00:11:36: Bester Darsteller Musiktheater das ist die gleiche Kategorie wie eine andere Trabkone.

00:11:40: so also das ist eine Sensation und da ist am vierzehnten November die Preisverleihung um am Startsterter Wiesbaden Und wir hoffen Es gibt drei Nominierte.

00:11:48: Dass der Richard vielleicht sogar den Faust gewinnt Das wäre wirklich ein Sensationen in unserem kleinen Theater.

00:11:54: Gibt es auch eine Publikumsabstimmung oder sind das nur

00:11:56: Fachschiris?

00:11:57: Das ist jetzt eine gute Frage, also am Abend selber.

00:12:00: kann sein, dass ein Publikum Spreis gibt, das kann ich jetzt nicht verlässlich beantworten aber im Vorfeld nicht!

00:12:04: Also da gibt's eine Nominierungschürie und die haben den Nominierungen festgelegt.

00:12:07: und jetzt gibts dann eine Chüerie von der Akademie klar wie der Kunstakademie der Deutschen aus den Nomminierungsvorschlägen, also aus dem drei Nominierten quasi dann den Preis ermitteln.

00:12:18: ja

00:12:20: Richard Klöckner ist ein gutes Stichwort.

00:12:22: Also ich glaube, er ist so'n bisschen das Sinnbild für das was alles von Anaberg-Wuchholz aus passieren kann?

00:12:28: Genau!

00:12:29: Das war auch der Plan hier Leute aufzubauen die dann große Karriere machen.

00:12:33: Anabberg muss eine große Sprung Brezzeien.

00:12:36: für die, die es machen wollen wir sie noch dankbar über Publikumslieblinge die hier bleiben.

00:12:39: das ist genau so schön.

00:12:40: aber wir wollen ihm auch internationale und große Karrier entwickeln.

00:12:45: Richard Glöckner ist in seinem Fach, das ist dieses berühmte Max Hansenfach nennt man das in der Operette zurückgehend auf den historischen großen Sänger Max Hanson.

00:12:54: Konkurrenzlos in Deutschland.

00:12:55: also das sagen auch viele Intentanten Kollegen was da Glöckener kann und was er isst also was ihn ausmacht.

00:13:01: es ist ziemlich singulär und ich glaube dass der Bursche eine riesengarriere vor sich hat.

00:13:06: Toi toi toi auch hier volles geklopft.

00:13:09: Aber es gibt auch andere Beispiele, also Sophia Keile ist gesprungen als Gärtner Platzteuer der Jakob Hofmann anstatt der Regensburg und so weiter.

00:13:15: Also wer möchte kann von hier aus eine Karriere machen?

00:13:21: Hoffen wir!

00:13:21: Wir bieten auf jeden Fall sämtliche Hilfen an und entwickeln die Leute.

00:13:24: Man muss die Leute ja entwickeln über Jahre.

00:13:26: Jetzt sind sie ja auch schon fünf Jahre hier im Eduard von Winterstein.

00:13:29: Wie sind Sie damals dazugekommen?

00:13:32: Man hört das ja, sie sind nicht aus Deutschland, sie kommen aus Österreich.

00:13:35: Graz, das hört man so ein bisschen

00:13:37: aus.

00:13:37: Ja ursprünglich als Graz genau!

00:13:38: Ich war zu der Zeit damals Operndirektor und künstlerischer Betriebsdirektor am Start der der Ingie-San und wollte unbedingt in den Sand werden.

00:13:46: Und dann wurde mir berichtet, dass in Annabelle Buchholz eben die Stelle des Geschäftsführerin-Internaten ausgeschrieben ist.

00:13:53: Ich kannte ehrlich gesagt das Erzgebirge gar nicht!

00:13:56: Muss ich zu meiner Schande gestehen?

00:13:57: Ich muss mal schauen wo das liegt und habe gesagt, ich beschäftige mich mal damit ob es interessant ist... ...und da gab's einen Imagefilm von Anna Berbuchholz der zauberhaft schön war.. ..und dann hab' ich mich beschäftigt mit dem Erzgebirgen und dann haben wir gedacht ja da bewirbst du dich und dann hat's ja Gott sei Dank geklappt, ne?

00:14:12: Nach wie vor eine große große Freude.

00:14:15: Fühlen Sie sich jetzt so ein bisschen als Erzgeberger?

00:14:17: Ja, ganz ehrlich muss ich sagen dass es mich unglaublich an die Steiermarker erinnert an meine Heimat.

00:14:22: Also wie sage ich immer diese vielen Ausdrücke die ähnlich sind wie Schwachmatteln und so weiter Es ist schon sehr nah auch an dem österreichischen vielleicht weil sich die Monarchie ja soweit erstreckt hat.

00:14:31: also die Monarchy hat sich ja streck bis weibert letztlich seine Nachbar.

00:14:35: da kann man nach hier im Grunde Es ist ähnlich, die Küche ist ähnlich und auch das Temperament ist ähnlich.

00:14:42: Wir Steirers sind auch ziemlich dickköpfig und lassen uns nicht gerne etwas erzählen was wir nicht nachvollziehen können sind sehr streitbar.

00:14:48: ich glaube da bin ich auch bekannt im Intendantenkreis dass ich einer der Streitbasten bin wo es ums Geld geht.

00:14:54: Zuge nie vor Obrigkeiten zurück.

00:14:56: Das muss ich dazu sagen, ich kämpfe um die Sache.

00:14:58: Sie imponiert mir überhaupt nicht wenn ein Politiker der oder das oder die ist.

00:15:02: Ich möchte nachvollziehbare Argumente haben und möchte vor allem dass endlich verstanden wird und kapiert wird, dass kulturelle Grundversorgung notwendig ist und was die Politik nicht verstehen will.

00:15:14: Da greift man sich ans Hirn ist, dass es eine Umweg-Rentabilität gibt.

00:15:18: Das ist jetzt wieder eine Studie in Berlin als gezeigt – ein Euro, den ich in die Kultur investiere.

00:15:23: Es kommt mit drei Komma fünf Euro zurück und das die Politiker immer nur auf die Kosten schauen, das ist wirklich zum Auswachsen!

00:15:31: Sie merken nicht, wer da etwas ...

00:15:32: Emotional?

00:15:35: Aber da haben's die Politiken mit mir nicht leicht und ich kämpfe wirklich bis aufs Blut für meine Institutionen und man muss einfach verstehen... Wenn man die Institute so herunterspart, dann ist das kontraproduktiv.

00:15:45: Dann sind die Gegenden nicht lebenswert und dann wird der demografische Wandel beschleunigt.

00:15:49: Es ist eine wirklich saloppgesagt Idiotie Die Kunstinstitutionen nicht auskömmlich zu finanzieren.

00:15:55: also da ändert wirklich mein Humor aber ich bin da sehr dran zu kämpfen.

00:15:58: Also der Regierungsentwurf des Freistaates auch noch lang nicht das was es sein soll sinnvoll auskömmlich zu finanzieren, wir kämpfen dafür weiter.

00:16:07: Da muss ich noch was tun!

00:16:09: Alles andere ist kurzsichtig und Sachsen und das Erzgebirge und alle diese Regionen brauchen uns als Sender positiv belegter Signale aus den Regionen.

00:16:19: Wir sind lebenswichtig und das wird gerne vergessen.

00:16:23: also die Politik insgesamt müsste da wirklich mehr tun.

00:16:26: Ich weiß sie bemühen sich.

00:16:27: es heißt immer es gibt kein Geld aber Es ist auch oft eine Sache der Priorität.

00:16:32: Also das muss man dazu sagen auskömmlich finanziert werden.

00:16:36: Mit wem diskutieren Sie da momentan ganz besonders oder streiten?

00:16:40: Ganz besonderes?

00:16:41: Auch im Rahmen des Landesverbands mit überall eigentlichem Hintergrund finden Gespräche statt und wie gesagt, ich bin da als ziemlich kompromisslos bekannt.

00:16:47: Mir ist das oft viel zu diplomatisch was da abgeht.

00:16:49: wenn nicht laut schreit bekommt es nichts.

00:16:52: Das beste Beispiel ist Niedersachsener gingen die Tärte jetzt.

00:16:54: alle auf der Straße haben eine unglaubliche laute Demonstration gegeben und haben immer wieder darauf hingewiesen Niedersachsen zahlt die Tarifaufwüchse für den nächsten drei Jahre, weil da Druck eben groß ist.

00:17:07: Die Kulturstiene muss Druck machen.

00:17:08: man darf sich das nicht gefallen lassen.

00:17:10: es isst Salop gesagt kurzsichtig.

00:17:13: Können Sie sich noch dran erinnern?

00:17:15: Ich glaube in den neunziger Jahren war das.

00:17:17: Da gab es schon mal so eine Aktion auch in Sachsen.

00:17:19: ich glaube die hieß damals Theater muss sein Aufkleber an sämtlichen Fahrzeugen

00:17:25: Ja, wobei ich diesen Spruch nach wie vor nicht so gut finde, Theater muss sein.

00:17:29: Daran will es hier gehalten werden.

00:17:30: Theater mussten sein und wurden mit Haustereverträgen ausgestattet und die Leute wurden unter Tarif bezahlt.

00:17:35: Es müsste heißen Theater müssen auskömmlich finanziert sein.

00:17:38: Warum soll die Theater-Belegschaften alle nicht auskömpflich finanzierend sein?

00:17:41: Warum sollen haustere Verträge sein?

00:17:44: In den ganzen Ämtern, die dauernd wachsen und wachsen haben die Leute keine Hausterieverträge.

00:17:49: also man muss wirklich dafür sorgen dass die Kulturszene endlich den Respekt bekommt, den sie hat.

00:17:55: Und ich sage immer wo ich tätig bin habe ich allerhöchste Ansprüche.

00:17:58: Ich war sehr lange in der hamburgischen Staatsober engagiert.

00:18:00: Diesem Haus wird alle höchste Respekte entgegen gebracht die man hatte mit den größten Künstlern seiner Zeit gearbeitet und ich verlange mir an den Häusern wo ich arbeite genauso einen Respekt.

00:18:08: wir sind kein Kaspartheater Wir sind ein Theater mit höchsten Maßstäben haben riesener Folge!

00:18:13: Wir sind mit dem Gärtnerplatz Theater München an der Spitze des deutschen Sprachsraumen mit den Operettenpreisen.

00:18:19: Ich stehe für höchste Qualität, ich erwarte mir Respekt und ich erwartere mir auskömmliche Finanzierung.

00:18:24: Lassen Sie uns auf die Greifensteine wiedergehen!

00:18:27: Man hat den Eindruck, die Konkurrenz von anderen Open-Air Bühnen wird immer größer?

00:18:32: Wie gehen sie mit den Mitbewerbern um?

00:18:33: Wir gehen nochmal in die Neunziger – da war so das Naturtheater Greifenstein nahezu allein.

00:18:40: Plötzlich gibt es überall

00:18:42: Spielflächen.

00:18:43: Ich muss aber sagen, dass die Gottseidank eigentlich doch relativ soweit weg sind.

00:18:47: Dass sie uns bisher zumindest nicht schaden.

00:18:49: Also ich habe das jetzt nicht festgestellt, dass unser Publikum verloren gegangen wäre.

00:18:54: Zumindest nicht als ich wüsste und ganz ehrlich gesagt ich war auf einer anderen großen Felsenbühne qualitativ gesehen was unser Team zaubert unter diesen einfachen Verhältnissen ist großartig.

00:19:05: Aber das sagt ja gerade wir stehen für höchste künstlerische Maßstäbe.

00:19:11: schön auch im Vergleich zu sehen, dass uns das gelingt.

00:19:13: Und ich denke, dass in das Publikum wenn sie es nicht erkennen doch instinktiv spüren auch teilweise.

00:19:17: Wenn Sie es erkennen teilweise, wenn Sie es spülen denke ich also dass es so ist, dass jetzt der Kundschaft weg viele durch andere freilich bündeln würde ich nicht sagen.

00:19:26: problematischer sind ein bisschen diese dauernden Festen überall stattfinden.

00:19:30: Sobald das Wetter schön ist dann werden die Leute wahrscheinlich da auch teilweise hingehen.

00:19:33: aber momentan also wenn's so bleibt haben wir kein Problem damit.

00:19:36: Also Sie schauen nochmal gerne bei den Mitbewerbern, was machen die so?

00:19:40: Ja also vor allem interessieren mich dann Sachen wie ist der Zuschauerbereich ausgestattet.

00:19:44: Wie ist der Bühnenbereich aus gestattet?

00:19:45: Was kann man sich denn abschauen?

00:19:47: Was könnte man besser machen?

00:19:48: Ich sage immer in der Kunst ist zufriedenheit ein Schritt rückwärts.

00:19:51: Man muss eigentlich täglich dafür sorgen dass man besser wird und ja das beschäftigen und da gucke ich einfach vielleicht was machen sie anderen besser als wir?

00:20:00: wo kann man da noch sich optimieren.

00:20:04: Optimieren!

00:20:04: Ist ein gutes Stichwort.

00:20:06: Sie haben, glaube ich auch optimiert den Plan für die Saison, für die Spielzeit.

00:20:12: Wir sind ja schon herausgebracht und sie mussten schweren Herzens da auch Abschied nehmen!

00:20:22: Von einer Produktion meinen Sie, ja genau diese Kostenfrage halt weil wir eben nicht auskömmlich finanziert werden bitte ordentlicherweise.

00:20:27: Deshalb musste der Faust von Goethe mein absolutes Lieblingstück.

00:20:31: ich bin ein großer großer großer Goete-Liebhaber.

00:20:33: Es

00:20:33: ist auch bedauerlich!

00:20:34: Ich bin ehrlich ich hätte ihn gerne mal wieder gesehen.

00:20:37: Nein er wird auch kommen wenn man nur schieben müssen.

00:20:39: Ich bin dann immer der der dann sagt okay da müssen wir jetzt schieben wenn es nicht anders geht mit den Kosten.

00:20:44: Ja aber der Faus wird kommen nun nicht in dieser Spielzeit.

00:20:46: Aber ich glaube das ist trotzdem ein sehr schöner Spielplan

00:20:49: Auf jeden Fall, also definitiv.

00:20:51: Aber darüber wollte ich jetzt auch mit Ihnen reden.

00:20:53: wer legt denn fest?

00:20:54: Was auf die Bühne kommt?

00:20:56: gibt's da eine große Gruppe?

00:20:58: macht man das bei einem Bier spricht man mit Kollegen schaut man vielleicht auch.

00:21:02: was hat jetzt gerade Chemnitz gemacht?

00:21:04: was das Theater Blauen Zwickau?

00:21:06: Im Grunde ist es so, dass wir uns die Intendanten unter anderem nicht so wahnsinnig austauschen.

00:21:11: Weil man uns nicht ins Gehege kommen.

00:21:13: wirklich wäre es näher.

00:21:13: und wer das Verkehrsteil nicht besser, wär das mehr nötig.

00:21:16: aber wer die Straßen im Erzgewerb gekennnt weiß, dass es schwierig ist um zu kommen und wegzukommen.

00:21:21: Das ist weniger das Problem!

00:21:22: Allerdings tatsächlich, ich wollte nächstes Jahr ein Musical spielen und das Chemnitz spielt.

00:21:26: Das hab' ich nicht gemacht.

00:21:27: Also da haben wir gedacht, nee, vielleicht machen wir mal was anderes... Und umgekehrt war's auch schon!

00:21:31: Chemniz hat Bumbley nicht gespielt, weil es wir gespielt hat.

00:21:34: Aber im Haus also gibt´s Dramaturgierunden und die Oberspieleritung Schauspiel.

00:21:38: Im Schauspiel misch ich mich so wenig wie möglich ein muss ich sagen.

00:21:42: Der soll seine Sparte leiten.

00:21:44: Lassen Sie uns über den Spielbild anreden, worauf freuen sie sich?

00:21:46: Ganz besonders.

00:21:48: Wo Sie sagen, Mensch endlich hat das geklappt und ich habe auch noch das Team dazu gefunden, dem ich das zutraue!

00:21:54: Ich freue mich riesig auf die Uraufführung der Bayreuth-Operette Schmetterling am zehnten Oktober von Daniel Beelen.

00:22:01: Jetzt müssen Sie uns erst mal erklären, was eine Bayreut-Oparette

00:22:04: ist?

00:22:04: Also sie wissen ja, die Bayreutherfestspiele sind eine Olympie in der klassischen Musik an die Wagnerfestspielen Bayreud.

00:22:10: und es gibt einen weltberühmten Tenor, der auch komponiert.

00:22:13: Daniel Bele hat bei uns schon Hopfen und Malz gemacht seine erste Operettin Und der hat öfter ein Bereut gesungen, also was er schon Zeichen für eine Weltkarriere ist.

00:22:22: Und der nimmt bereutes ein bisschen auf die Schippe und hat über das Thema Wagner und bereute eine Operette geschrieben und es kommt bei uns raus und das Interesse der Fachwelt ist enorm.

00:22:31: Also da werden wir ziemlich überrannt werden.

00:22:36: Das Schöne muss ich auch sagen, das Erzgebirgische Publikum ist fantastisch weil die sind neugierig.

00:22:42: Die sind nicht selbstverständlich.

00:22:43: also wir haben ja immer wieder Raritäten für die wird dann auch ausgezeichnet werden eben in der Fachpresse.

00:22:47: aber das Publikums schauen sich mal zuerst an, gefällt es mir und nicht.

00:22:51: und ja das ist schön dass diese Offenheit und Neugier gegeben ist.

00:22:56: Es gibt einen Förderverein.

00:22:58: Da gab es gerade gute Nachrichten für den Vorsitzenden und auch das Gründungsmitglied, beziehungsweise man kann schon sagen mit dem Papa dieses Förder Vereins.

00:23:07: Rolf Jürgen Schubert ist eine unglaubliche Figur des Theater.

00:23:10: Sie findet das Farbelauf.

00:23:11: Er setzte die Vor- und Dreißigjahre an Vorsitzender des Theaterfördeforenss.

00:23:14: Er hat in voren zweiundneunzig gegründet mit anderen zusammen um damals nach der Wende des Theater zu retten.

00:23:21: Es gab damals irgendwie Bestrebungen anscheinend, das Theater zu schließen und da konnte er durch seine Initiative mit den Mitstreiterinnen das ganze retten.

00:23:30: Hat es auch getan?

00:23:32: Ja eben!

00:23:32: Das ist fantastisch.

00:23:33: Also man muss ja auch dazu sagen dass das Theater, der hat im Jahr eighteen-neunzig auf Bürgerinitiative hingegründet wurde.

00:23:37: Das ist immer wichtig gewesen und so Leute wie Wolf Jürgen Schubert sind so wichtig und er ist ein enormer Partner für uns.

00:23:44: wenn uns Geld fehlt für irgendwas dann springt er immer ein.

00:23:47: Das is großartig.

00:23:49: Das Positive ist, jetzt ist er Mitglied.

00:23:52: Wie wird man denn das Ehren-Mitglied?

00:23:55: Es gibt in der Geschichte des Hauses seit die achtzehn dreiundneunzig nur vier Ehrenmitglieder und erst die Nummer Vier.

00:24:00: Nummer Drei, oder fang vorne an, Nummer Eins ist Herr Ulich, der war Obergewandmeister, das waren Nineteinneunzig.

00:24:08: Im Jahr zweitausend wurde es Professor Krug, der ehemalige Intendant und dann gab's noch zwei tausendfünf einen technischen Direktor Herrn Vorberg und jetzt ist Herr Schubert den Nr.

00:24:17: Vier.

00:24:18: Also das ist wirklich eine Auszeichnung?

00:24:20: Ja.

00:24:20: Die höchste Auszeichnung des Hauses, die man vergeben kann und ich finde das in dem Fall eigentlich am besten weil die anderen es kriegt haben.

00:24:26: ja sie haben es bekommen zusätzlich dazu dass sie einen tollen Job gemacht haben das soll das nicht schmälern ist auch super.

00:24:31: aber Rolf Jörg Schubert hat das immer eher ein Amtlich gemacht Das war ja nichts an der Arbeit.

00:24:37: schon toll dieses Engagement auszuzeichnen.

00:24:40: Ein was wollen wir an dieser Stelle auf jeden Fall nicht vergessen?

00:24:42: die Kinderproduktionen, die sie natürlich auch machen um junges Publikum frühzeitig ans Theater heranzuführen.

00:24:49: Ich durfte ja auch schon Umfragen machen.

00:24:51: und was mir immer wieder auffällt wenn die Mamas früher schon mit ihren Eltern hier waren dann kommen die mit den Kindern wieder.

00:24:58: Ist ehemaligerend wichtig also... Es war ja bei mir das Gleiche.

00:25:01: Ich bin als Kind in die Oper geführt worden von meiner Großmutter, der dort eine Loge ingratzt.

00:25:06: und wäre das nicht gewesen, wäre wahrscheinlich der Theater funke und die Theater Begeisterung nicht auf mich übergesprungen.

00:25:11: Man muss das als Kind erleben – und deshalb sage ich immer es ist doch heute immer so modern.

00:25:15: alle sagen man muss das Theater öffnen, öffnend, öffenen... Ja!

00:25:20: Aber das richtige Theatererlebnis im Haus in diesem besonderen Raum jenseits der Realität und der Anführungszeichen.

00:25:28: Da, glaube ich, springt der Funke über und das ist extrem wichtig.

00:25:31: Und so machen wir einfach als Weihnachtsmärchen in dem Jahr einen Stoff, der auch sehr beliebt ist, gegen die Weihnachtsgans Auguste.

00:25:37: Darauf freue ich mich auch wie Bolle, wie man so schön sagt!

00:25:40: Also wirklich schön dass sie sich an solche traditionelle Stücke heran wagen... ...und da hat ja jeder dann irgendwie den Film im Kopf.

00:25:48: Daran wird man natürlich auch gemessen.

00:25:50: Diese Angst oder diese Sorge hatte ich bei der Pipi aber mit Bravour gelöst und gemeistert.

00:25:56: Es gelingt uns bei der Auguste wieder, ich finde das so ein entzückendes Thema.

00:25:59: Das ist einfach so schön.

00:26:00: auf die Produktion freue ich mich sehr!

00:26:02: Das ist also auch der Film mit ihr entzücken kann es schon.

00:26:05: Dann hoffe ich dass wir recht bald mal Wiederzeit finden wie man das und bisschen

00:26:09: übers

00:26:09: Theater zu plaudern.

00:26:11: Sehr gerne.

00:26:11: Für

00:26:11: heute sage ich erstmal vielen Dank.

00:26:13: Ich danke Ihnen, das ist schön.

00:26:15: Moritz

00:26:15: Gock heute bei Erzengel und Wur.

00:26:17: Ein herzliches Glückauf und eine gute Spielzeit.

00:26:20: Glück Auf und bis bald wieder auf den Greifensteine.

00:26:24: Das war

00:26:25: Erzengel on Tour, ein Podcast mit Katja Liebmann-Wagner.

Über diesen Podcast

Das Erzgebirge ist die HERZregion von Katja Lippmann-Wagner. Menschen und deren Lebenslinien interessieren sie – schon immer. Fußball, Handball, Wintersport – Konzert, Schauspiel, Kunst – Verein, Politik, Wirtschaft – die Geschichten liegen auf der Straße. Mit Schreibblock und Kamera, aber auch mit dem Mikrofon fängt sie die Erzgebirgerin als Journalistin und Moderatorin schon lange ein. Und nun? Wird’s Zeit für etwas Neues. Versuch macht klug. ERZ Engel on Tour - Ein Podcast mit Katja Lippmann-Wagner. Hörbare große und kleine Geschichten – nicht nur aus dem Erzgebirge.

von und mit Katja Lippmann-Wagner

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